Optimierung der Conversion Rate mit Customer Retargeting

crHat eine Webseite keine Besucher, kann auch die beste Landingpage keine Umsätze generieren. Je nach beworbener Nische benötigt man eine unterschiedliche Menge an Webseitenbesuchern um einen Lead oder Sale zu generieren (= Conversion Rate). Viele Affiliate Webmaster möchten ihren Umsatz zu erhöhen, in dem sie versuchen viel Traffic auf ihre Seiten zu bekommen. Ja, mehr Traffic ist immer wichtig. Aber gibt es nicht noch andere Methoden, mit der man seine Conversion Rate optimieren kann?

Das Problem mit der Conversion Rate

Abgesehen von der Adult- und Entertainment-Branche, bei der viele Conversions aus einer Emotion heraus erfolgen, benötigen viele User eine Weile, bis sie sich zu einem Kauf entscheiden.

Leider gibt es keine allgemein gültige Formel, mit deren Hilfe man pauschale Vorhersagen machen kann. Aber stark vereinfacht kann man sich an folgender Aussage orientieren:

  • Maximal 7% der Webseitenbesucher kaufen beim ersten Kontakt. D.h., 93% der User verlassen bei ihrem ersten Besuch eine Webseite wieder ohne etwas zu kaufen.
  • Im Durchschnitt benötigt ein User sieben Besuche auf einer Webseite, bis er sich zu einem Kauf entschieden hat.

Vertreibt man ein eigenes Produkt und ist damit allein am Markt, könnte man mit solchen Zahlen durchaus leben. Denn irgendwann wird der Kunde mangels Alternativen kaufen. Der Affiliate Webmaster, der ein Anbieter von vielen ist, kann sich dieses „Warten“ nur selten leisten. Auch hat er das Problem, dass die wenigsten User seine Seiten sieben mal ansurfen werden. Was also tun?

Mehr Content / häufige Updates

Einige Webmaster versuchen mit vielen Beiträgen und häufigen Updates die Besucher öfter auf ihre Webseite zu bekommen. Das ist prinzipiell keine schlechte Idee, wird sie doch auch in vielen Fällen durch gute Rankings von Google belohnt.

Aber kommen deshalb auch tatsächlich die User oft genug vorbei um hier die optimale Conversion Rate zu erreichen? Und steht der Aufwand im Verhältnis zum erwirtschafteten Nutzen?

Bewerbung aus Newslettern / E-Mail Verteiler

Eine nach wie vor sehr erfolgreiche Methode ist das Bewerben von Produkten über Newsletter. Dazu müssen die Webseitenbesucher zunächst ihre E-Mail Adresse in die entsprechenden Verteiler einzutragen. Anschließend wird über einen E-Mail Funnel so nach und nach Vertrauen aufgebaut, bis es zum eigentlichen Angebot kommt.

Diese Methode generiert in vielen Bereichen eine überdurchschnittlich hohe Conversion Rate. Nur werden die User nicht oder nur schlecht berücksichtigt, die sich nicht in den Verteiler eintragen. Auch ist das Thema Newsletter-Versand nicht nur aufgrund der SPAM-Problematik alles andere als trivial und daher nicht für jeden Webmaster / für jedes Produkt geeignet.

Zeitlich begrenzte Sonderangebote

Sehr häufig sieht man auf speziellen Landingpages zeitlich befristeten Sonderangebote. Über solche wird beim Kunden ein „Handlungs-Druck“ aufgebaut – es wird der  bei vielen Usern vorhandene „Schnäppchenjäger-Instinkt“ angesprochen.

Das Problem: Immer weniger glauben, dass es sich bei den auf den Landingpages angebotenen  Rabatt-Aktionen um ein zeitlich begrenztes Angebot handelt. Auch ergibt sich das Problem, dass aufgrund der Rabatte deutlich mehr Verkäufe generiert werden müssen um die selbe Menge Umsatz zu erwirtschaften.

Wir haben das mal getestet und haben ein uns das selbe Produkt zu zwei Preisen (A – ohne Rabatt, B mit 25% Rabatt) verkauft.

Das Ergebnis:

Beim Preis A wurden bei 1000 Webseitenbesuchern 2,4 Produkte verkauft. Beim Preis B (-25%, „Rabatt nur noch heute“) kamen wir auf von 3,2 Verkäufe pro 1000 User. Wir konnten die Conversion Rate somit um sagenhafte 133% erhöhen! Super … oder?

Nun ja, leider nicht ganz. Denn betrachtet man den absoluten Umsatz, den wir in unserem Testzeitraum von 60 Tagen erwirtschaftet hatten, sahen die Zahlen leider nicht mehr so rosig aus. Denn aufgrund der Rabatt-Aktion von 25% auf jeden Sale wurde trotz der deutlich höheren Anzahl von Verkäufen in der Summe weniger Umsatz generiert.

Zwischenfazit:

Verkauft sich das beworbenen Produkt sehr gut, kann sich der Ansatz über zeitlich begrenzte Rabatt-Aktionen durchaus lohnen. Sollten sich ein Produkt aber nur „ab und zu“ verkaufen, eignet sich diese Methode nicht immer. Oder anders formuliert: Bei der Optimierung der Conversion Rate sollte man unbedingt auch die absoluten Umsatzzahlen im Auge behalten.

Die Lösung: WordPress Plugin Customer ReTargeting

Der Ansatz auf einigen unserer Verkaufsseiten: Wir gehen davon aus, dass die User nach wie vor sehr selten eins unserer Produkte bereits dem ersten Webseitenbesuch kaufen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sie sich zunächst nur erste Informationen einholen und dann (hoffentlich) zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal vorbei kommen.

Um die Anzahl der Besuche zu reduzieren, bis zu denen der Besucher sich zum Kauf entscheidet(siehe Beispiel oben: durchschnittlich werden sieben Besuche benötigt), präsentieren wir dem User z.B. zum dritten Besuch ein echtes zeitlich begrenztes Angebot. Das schaffen wir mit dem von uns entwickelten Plugin Customer Retargeting.

Zur Funktionsweise des Plugins

Ist eine bestimmte Bedingung erfüllt, wird der Besucher zu einer Webseite weitergeleitet, die ein bestimmtes Sonderangebot beinhaltet.

Man kann globale Weiterleitungen definieren, die für alle Seiten gelten (geeignet z.B. für Betreiber von Tuben oder ähnlichen Webseiten), oder die Weiterleitungen für einzelne Artikel / Seiten aktivieren.

Für die Weiterleitungen werden zwei verschiedene Methoden angeboten:

Methode 1: Abhängig von der Anzahl der Webseitenbesuche

Customer ReTargeting: Umleitungs Methode 1

Aktivierung der Umleitungs-Methode auf der Seite

Die Punkte bedeuten im einzelnen:

  1. Aktivierung der Umleitungsregeln für dies Seite / diesen Artikel
  2. Definition der Ziel-URL, auf die der Webseitenbesucher weitergeleitet werden soll
  3. Falls das WordPress Plugin moreAds SE installiert ist, kann die Ziel-URL auch über dieses Plugin definiert ausgewertet werden (liefert dann auch umfangreiche Klick-Statistiken)
  4. Definition der Umleitungs-Methode. Hier: Wenn die Seite geladen wird.
  5. Ab dem wie vielten Besuch soll der User auf die Seite mit dem Sonderangebot weiter geleitet werden. Hier: ab dem 3. Besuch. Kommt er das 4. mal, sieht er wieder die „normale“ Seite.
  6. Optional: Wie viel Sekunden nach dem Laden der Seite soll der User weiter geleitet werden
  7. Wenn man nur einen bestimmten Teil der User auf das Sonderangebot weiterleiten möchte. Geeignet für z.B. A/B Tests.

Methode 2: Weiterleitung nach einer bestimmten Zeit

Es gibt Situationen, in denen es durchaus Sinn macht, wenn man die User nach dem Ablauf einer bestimmten Zeit zu einer Webseite weiterleitet. Das könnte z.B. dann der Fall sein, wenn auf der Webseite mit dem Sonderangebot ein Countdown läuft, welcher anzeigt, wie lange dieses Angebot noch gültig ist.

Diese Methode kann wie folgt konfiguriert werden:

Customer ReTargeting: Umleitungs Methode 2

Aktivierung der Umleitungs-Methode 2 auf der Seite

Die Punkte bedeuten im einzelnen:

  1. Aktivierung der Umleitungsregeln für dies Seite / diesen Artikel
  2. Definition der Ziel-URL, auf die der Webseitenbesucher weitergeleitet werden soll
  3. Falls das WordPress Plugin moreAds SE installiert ist, kann die Ziel-URL auch über dieses Plugin definiert ausgewertet werden (liefert dann auch umfangreiche Klick-Statistiken)
  4. Wie lange darf der Webseitenuser auf der Seite verweilen, bis er weitergeleitet wird? Hier: 300 Sekunden.
  5. Wie lange bleibt die Seite für ihn gesperrt (wenn er z.B. mit dem Back-Button wieder auf die Seite zurück kommen möchte)? Hier: 15 Sekunden
  6. Wenn man nur einen bestimmten Teil der User auf das Sonderangebot weiterleiten möchte. Geeignet für z.B. A/B Tests.

Weiterleitungen und SEO

Wir betreiben das Plugin seit mehreren Monaten auf einigen zum Teil sehr stark frequentierten Seiten und konnten bisher keinerlei Ranking-Verluste bei irgendeiner Suchmaschine feststellen.

Da Suchmaschinen wie Google aber generell Weiterleitungen nicht gerne sehen, kann man – wenn man ganz auf Nummer sicher gehen möchte – die entsprechenden Seiten auf noindex setzen. Damit umgeht man die Gefahr, dass man wegen Cloaking abgestraft wird.

Fazit:

Mit dem WordPress Plugin Customer Retargeting haben wir auf den von uns betriebenen Landingpages haben wir die Conversion Rate um durchschnittlich bis zu 20% erhöhen können.

>> Hier gehts zur Verkaufsseite vom Customer Retargeting Plugin <<

Hast du Fragen zum Plugin? Dann besuche unser Forum oder unsere Facebook-Gruppe. Unser Support Team hilft dir gerne weiter.

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