Geld verdienen mit mobilen Usern

Geld verdienen mit mobilen Usern

Geld verdienen mit mobilen Usern

Je nach Webseite werden bis zu 60% der Seitenaufrufe von mobilen Usern generiert. Wie man die Werbemittel für die mobilen User optimiert, wird in diesem Beitrag beschrieben.

Viele Webmaster haben erkannt, dass eine Webseite auch für mobilen User optimiert werden muss und setzen deshalb auf moderne responsive Designs. Versucht man auf solchen Seiten als Smartphone-User ein Produkt zu kaufen, ist das oft nur umständlich oder manchmal sogar gar nicht möglich. Diese Webmaster verschenken eine Menge Potential.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man auch die mobilen User monetarisieren kann. Zwei davon sollen hier vorgestellt werden:

 

Methode 1: “Mobile First”Smartphone

Man geht dabei von der Annahme aus, dass dann eine Webseite auf allen Device-Typen funktioniert, wenn man sie mit dem Smartphone benutzen kann.

Der Affiliate Webmaster muss bei der Umsetzung der „Mobile First“ Methode folgendes beachten. Suche nach

  1. Produkten die auch von Smartphone-Usern konsumiert werden können
  2. Landingpages, die auch bei mobilen Usern konvertieren
  3. Werbemitteln, die auf jedem (mobilen) Endgerät gleich gut wirken

So leicht wie das im ersten Moment klingen mag, ergeben sich bei der Umsetzung dieser Punkte einige Probleme:

Schritt 1 reduziert die Liste der verfügbaren Partnerprogramme erheblich, da bei vielen Partnerprogrammen das mobile Billing technisch nur unzureichend bis gar nicht umgesetzt ist. Vermutlich würden bei einigen Webmastern auch Produkte in den Filter fallen, mit denen sie in der Vergangenheit gute Umsätze generiert haben.

Aber selbst von denen, die nach Schritt 1 übrig bleiben, werden weitere Produkte durch den Filter fallen, wenn man den zweiten Punkt anwendet. Denn es ist sehr selten, dass eine Landingpage, die gut bei den mobilen Usern konvertiert, genausogut von den Desktop Usern angenommen wird (und umgekehrt).

Spätestens beim dritten Punkt werden einige Affiliate Webmaster sagen: Hier überwiegen die Nachteile die Vorteile. Denn gerade einige der sehr erfolgreichen dynamischen HTML5 Werbemittel sind voll auf Desktop-User optimiert und bringen bei den Smartphone- und Tablet-Usern nicht die gewünschten Ergebnisse.

Die „Mobile First“ Methode bringt dem Webmaster folgende Vorteile.

  • Große potentielle Zielgruppe
  • Geringer Verwaltungsaufwand bei umgesetzten Projekten
  • Auch ohne extra Tools umsetzbar

So toll das Mobile First Konzept auch klingen mag, für den Affiliate Webmaster ergeben sich bei konsequenter Umsetzung viele Nachteile:

  • Angebot der bewerbbaren Produkten reduziert sich
  • viele Landingpages können nicht mehr genutzt werden
  • Bei ehemals profitablen Projekten ist ein Umsatzrückgang zu befürchten

Methode 2: “Optimierung nach Device Typ”

Optimierung nach Device Typ

Optimierung nach Device Typ

Bei dieser Methode wird jeder Webseitenbesucher auf ein für sein aktuelles Device-Typ optimiertes Produkt weitergeleitet. Das könnte im extremsten Fall bedeuten, dass Desktop-Usern ganz andere Produkte angeboten werden, als es z.B. bei Tablet- oder Smartphone-Usern der Fall ist.

Man kann diese Methode sogar noch weiter führen und bei den Smartphone- und Tablet-Usern nach dem Connecten Typ (3G/4G oder WiFi) unterscheiden. Denn bei bestimmten Nischen (z.B. Entertainment) kann es hier Sinn machen einen 3G/4G User auf eine Landingpage weiterzuleiten, auf der das so genannte WAP-Billing angeboten wird. Diese Payment-Art erfreut sich nicht nur bei Adult-Webmastern großer Beliebtheit, da sie es dem Kunden sehr einfach macht ein Produkt / eine Dienstleistungen zu bezahlen.

Auch wenn man jedem Device-Typ das selbe Produkt anbietet, ergeben sich bei dieser Methode für den Webmaster folgende Vorteile:

  • Auslieferung optimaler Werbemittel für jedes Device
  • Weiterleitung zu besten Landingpages
  • zusätzliche Einnahmequellen durch Erreichung neuer Usergruppen

Es gibt aber auch Nachteile:

  • Die Produkte müssen hinsichtlich ihrer Device-tauglichkeit analysiert werden
  • Es wird empfohlen genau zu tracken, welches Werbemittel / welche Landingpage bei welchem Device wie gut konvertiert
  • Device-Tracking ist technisch recht aufwendig und lässt sich nicht ohne zusätzliche Tools / Scripte umsetzen

 

Fazit:

So lange die Produkte der Partnerprogramme bzw. deren Werbemittel und Landingpages nicht auf jedem Device optimal konvertieren, werden die Affiliate Webmaster nicht um eine Optimierung der Werbemittel nach Device Typ kommen. Versäumen sie das, wird unter Umständen viel Potential verschenkt.

Webmaster, die bei ihren Seiten auf das CMS WordPress setzen, haben da klar einen Vorteil: Ein Device-Targeting kann mit dem Plugin moreAds SE problemlos umgesetzt werden.

Hast du Fragen diesem Thema? Dann kannst du uns hier ein Kommentar hinterlassen. Alternativ kannst du dich auch gerne in unseren Support Forum oder Facebook-Gruppe mit anderen Affiliate Webmastern austauschen.

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2 Kommentare

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  • Hallo, Gast
  • Interessant geschrieben. Der Aufwand für die Suche nach den passenden Produkten dürfte aber nicht ohne sein. Kann denn mit den mobilen Usern wirklich so viel Umsatz generiert werden, dass sich dieser deutliche Mehraufwand rechnet?
  • Author
    Hallo Michi, hier kann man leider keine pauschale Antwort geben. Ob sich der Aufwand lohnt, hängt von der Nische ab, die du bewirbst. Aber selbst, wenn es in einer Nische keine mobilen Angebote gibt, kannb sich das Optimieren auf die Devices trotzem lohnen. Denn bevor der Webseitenbesucher ohne die Chance auf einen Lead/Sale wieder verschwindet, kann man ihn auf einen Mail Catcher schicken, der speziell für mobile Devices optimiert ist. Derzeit sehr lukrativ sind alle Nischen, die in irgend einer Form mit Unterhaltung zu tun haben. Denn da gibts eine Menge Anbieter, die in diesen Nischen Produkte anbieten, die mit dem Smartphone bezahlt werden können (WAP-Billing).